PetersChor
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Der PetersChor

2009 war Jubil├Ąumsjahr: Seit ├╝ber 25 Jahren gibt es den PetersChor in N├╝rnberg.
Auf einer Jugendfreizeit der St. Petersgemeinde  in Griechenland  als   Gospelchor St. Peter gegr├╝ndet, erstreckt sich sein Repertoire inzwischen von Gospels und Spirituals ├╝ber Musicals bis hin zur Klassik und zur modernen Chormusik. Der PetersChor f├╝hlt sich bei Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy genauso zuhause wie bei Hugo Distler oder auch bei urspr├╝nglicher, traditioneller Gospelmusik.

1992 hat H. G. Leinberger den PetersChor von Rega Hanika ├╝bernommen und diesen fortan gepr├Ągt. Er ist Komponist, der Chor interpretiert oftmals seine Musik. Dazu geh├Âren gro├če Werke wie etwa das Weihnachtsoratorium "The Good News Gospel", das "Requiem of Modern Times" oder die Vertonung von Oscar-Wilde-Gedichten ("PetersChor goes Wilde"), aber auch die Intonierung alter religi├Âser Texte, die aus dem Gospel-Bereich kommen.

Der PetersChor ist kein klassischer Gospelchor mit langen Gew├Ąndern, einer Band und einem Vors├Ąnger. F├╝r den Chorleiter steht der musikalische Aspekt im Vordergrund. Bei den St├╝cken handelt es sich vor allem um vierstimmige a cappella Chorlieder, die rhythmisch von Gospel und Pop gepr├Ągt sind, harmonisch aber dar├╝ber hinausweisen.

Der PetersChor z├Ąhlt etwa 30 Mitglieder und hat bisher sechs CDs ver├Âffentlicht:

  • "The Good News Gospel"
  • "Heaven is shining"
  • "The Diary of Pontius Pilate"
  • "Come on up"
  • "What a happy Day"
  • "Weihnachten - Peters Chor"

Der Chorleiter

H. G. Leinberger wurde in N├╝rnberg geboren. Seine Liebe zur Musik hat er nach eigenen Angaben vor allem durch seinen Musiklehrer am D├╝rer-Gymnasium Adolf Sauerwein entdeckt

An der erziehungswissenschaftlichen Fakult├Ąt der Universit├Ąt Erlangen-N├╝rnberg erfuhr er seine musikalische Ausbildung, dort studierte er Hauptschullehramt mit den F├Ąchern Musik und Englisch. W├Ąhrend seiner Studienzeit gr├╝ndete H.G. Leinberger das Vokalensemble "da capo", das sich vor allem Madrigalen der Renaissance und moderner Chorliteratur widmet. So wurde das von H. G. Leinberger komponierte "Borchert-Liederbuch" 1999 von "da capo" uraufgef├╝hrt.

Seit 1992 leitet der Komponist den PetersChor, mit dem zusammen er schon viele seiner Werke uraufgef├╝hrt hat, unter anderem die "Freiburger Messe", das "Requiem of Modern Times" und "Miracles". Bei den beiden letztgenannten stammen die Texte von Pat O'Brien, einem befreundeten Schriftsteller aus Gro├čbritannien beziehungsweise von Mary Waegner, Leinbergers ehemaliger Englischdozentin.

Dar├╝ber hinaus singt H. G. Leinberger im M├Ąnnersextett "6plus", das sich mit der Interpretation von Liedern im Stil der Comedian Harmonists in Mittelfranken einen Namen gemacht hat.

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Urauff├╝hrung - Requiem f├╝r Meic

Das neueste Werk aus der Feder von Hans Georg Leinberger

Diesmal handelt es sich um ein A-Cappella-St├╝ck f├╝r vier- bis achtstimmigen Chor mit Solo-Sopran (Andrea Wurzer). Hinter dem schlichten Titel "Requiem f├╝r Meic" versteckt sich ein Requiem f├╝r diese Welt.

Meic war ein Freund des Komponisten der 2018 verstarb. Das Requiem ist formal dem Aufbau der christlichen Totenmesse angeglichen, handelt aber inhaltlich einerseits von unserem pers├Ânlichen Zurechtkommen mit dem Tod eines Freundes und mit unserem eigenen Sterben. Andererseits handelt es davon, wie der Mensch diese Welt ausbeutet und ihre Vielfalt t├Âtet. Wir zerst├Âren was uns erh├Ąlt, und haben keinen, der uns davor besch├╝tzt.

Au├čerdem wird in dem Konzert eine traditionelle Missa brevis mit dem Titel "Mimberger Messe" von Hans Georg Leinberger aufgef├╝hrt.

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